Ramona Schnekenburger

 

(english version of the text and bio below)​

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Ausstellungen und Messen/ Exhibitions and Artfairs

2020      Unser liebstes Tier, Galerie 422, Gmunden (At)

2020      FEMALE GAZE, Galerie Lehner, Wien (At)

2019      5, LENA GÖBEL - HARUKO MAEDA - ANDREA PESENDORFER - RAMONA  

          SCHNEKENBURGER - VERONIKA SUSCHNIG,Galerie Margund Lössl,

          Gmunden (At)

2019      Linzer Kunstsalon 2019, Galerie Margund Lössl, Linz (At)

2019      Schichten - Ramona Schnekenburger (solo), Hollerei Galerie,

          Wien (At)

2019      ART AUSTRIA VIENNA 2019, Galerie 422 Margund Lössl, Wien (At)

2019      DRAWING NOW PARIS 2019, Galerie Heike Curtze, Paris (F)

2018/19   Von Menschen und Tieren, Galerie Heike Curtze, Wien (At)

2018​      Fair For Art Vienna, Aula der Wissenschaften, Wien (At)

2018      CREATURA, Galerie Heike Curtze Salzburg, Salzburg (At)

 

2018      DRAWING NOW PARIS 2018, Galerie Heike Curtze, (F)

2018      WIKAM- Wien 2018, Palais Niederösterreich (At)

2018      SCHWARZ / WEISS, Galerie Kolhammer & Mahringer, Wien (At)

2017      Zeichnung Wien V, Galerie Ulrike Hrobsky, Wien (At)

 

2017      Eine Retrospektive in neuem Licht-Irmentrud List-Gersheim und 

          Ramona Schnekenburger'Grünspan-Plattform für Kunst und Kultur,

          Feffernitz bei Villach (At)

 

2017      Ahead of the Game, Künstlerhaus Klagenfurt, Klagenfurt (At)

 

2017      Art Austria 2017, Palais Liechtenstein Wien (At)

 

2017      ART Vienna 2017, Leopold Museum Wien (Galerie Hrobsky-Wien)

          (At)

2016      Wir blicken zurück, Galerie Ulrike Hrobsky, Wien (At)

 

2016      Natur-Landschaft, Galerie AMART, Wien (At)

 

2016      ZEICHNUNG WIEN IV, Galerie Ulrike Hrobsky, Wien (At)

2015      RAMONA SCHNEKENBURGER- A New Perspective, Artist's Space, Le

          Meridien, Wien (solo) (At)

 

2015      Art Austria 2015, Leopold Museum Wien (Galerie Ruberl-Wien,

          Galerie 422) (At)

 

2014      Haus der Kultur Infeld - Halbturn im Burgenland (At)

 

2014      Motherhood-Childhood - Grünspan-Plattform für Kunst und

          Kultur,Feffernitz bei Villach (At)

 

2014      Art Austria 2014 - Leopold Museum Wien (Galerie Ruberl) (At)

2013      Gefühlsansteckung - Deutsche Handelskammer Wien (solo) (At)

2012      Young Art Auction - Novomatic Forum, Wien (At)

 

2012      Fokus Land-Bundesanstalt für Bergbauernfragen,Wien(solo) (At)

2011      International  -  Galerie Kertesz29, Budapest (HU)

2009      St.Leopold Friedenspreis - Stift Klosterneuburg (At)

 

2006      Werkschau - Projekt Statt Knast, Berlin (solo) (D)

2005      Querschnitt 19 -  Künstlerhaus Bethanien, Berlin (D)

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Preise und Sammlungsankäufe/Artprices and Collections

2018       Landesgalerie Linz - 'Die Familie'

2017       Graphische Sammlung des Landes Oberösterreich - 'Bergbauer',

           'Bäuerin','Mann mit Schnauzer', 'Bärtiger Mann','Geschwister',

           'Gockel'

2017       Privatsammlung Karin Kapsch - 'Basti und Queni'

 

2014       Sammlung Infeld - ' Huhn', 'Maus', 'Huhn'

 

2014       Sammlung der AK Wien - 'Zwei Frauen mit Kind'

 

2013       Sammlung DHK Wien - 'Wölfe', ' Kühe'

 

2012       Sammlung Roter Teppich für junge Kunst - 'Mädchen mit Hühnern'

 

2012       Diamond Collection (Privatsammlung) - 'Hirsch'

 

2009       Stift Klosterneuburg Kunstsammlung - 'Oma mit Kind'

2009       Gewinnerin des St. Leopold Friedenspreis (2009)

            Winner of the St. Leopold Peace Prize

 

 

 

 

 

 

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Zum Werk

Ramona Schnekenburger vermag es persönlich als auch durch ihre Bilder den Blick auf die Schönheit des Gegenwärtigen zu richten. Kleine Details, Alltagssituationen und vermeintlich Nichtiges gewinnen durch den Pinsel und den Stift der Künstlerin an Präsenz. Dabei verklärt sie keine Realitäten, sondern begegnet unscheinbaren Gestalten, ambivalenten Situationen, oder gar skurril anmutenden Tieren mit Hingabe für Individualität. Der Blick der Künstlerin lenkt die Aufmerksamkeit, schafft Bedeutung und Relevanz.

Gibt es zu Beginn der Betrachtung eine Tendenz technischen Verfahren und handwerklichen Fähigkeiten vorrangig Interesse zu schenken, ist die zweite Ebene der Betrachtung eine vom Konkreten losgelöste. Hier kann der Blick des Betrachters, der Betrachterin mehrere Schichten abtragen und zuordenbare von abstrakten Feinheiten abziehen. Das offensichtlich Erkennbare tritt zurück,  die sinnliche Erscheinung des Bildes wird spürbar. 

Ölfarbe, Blei- und Farbstift sind die bevorzugten Malmittel die auf Leinwand, unterschiedlichem Papier, bisweilen Holz aufgetragen werden.

Seit einiger Zeit beschäftigt sich Ramona Schnekenburger intensiv mit der Gestaltung des Hintergrundes. Sie experimentiert mit verschiedenen Materialien und Untergründen. Reduziert an Detail zu Gunsten von Freiraum. Schatten und Licht, Höhen und Tiefen gewinnen an Wichtigkeit. Risse und Sprünge - die Struktur und der Charakter des Malgrundes entwickeln eine eigene Dimension in der Bildsprache der Künstlerin. Zufälliges und gezielte Ausführung treffen aufeinander.

Es sind langwierige Prozessen, in denen die naturalistisch sorgsam ausgearbeiteten Formen und die subtil angedeuteten Hintergründe, miteinander verschmelzen.

In den Arbeiten der letzten Jahre lösten sich Figuren, Details aus dem Hintergrund, in der aktuellen Phase lösen sie sich immer mehr darin auf. Vom Herauslösen zum Auflösen. Strukturen, Einflüsse, Unbewusstes erhalten seit 2017 immer mehr Bedeutung in der Bildsprache der Künstlerin.

Diese Entwicklung erfordert auch eine differenzierte, sensible Betrachtungsweise, und fordert uns auf in der Zartheit, Veränderungspotenzial und Wandel wahrzunehmen. Somit sticht Ramona Schnekenburger als feinsinnige Künstlerpersönlichkeit mit kraftvoller Stilistik aus dem schrillen, lauten Kunstwollen der Zeit heraus.Kunst als Instrument der Welt- und Selbsterkenntnis, die uns auf eigene Wahrnehmung und Reflexionsbereitschaft zurückwirft, ist die Stärke der sanften und gleichsam herausfordernden Malereien von Ramona Schnekenburger.

Text: Julia Haimburger

 

Biografie

 

 

1980 in Schwenningen, Südwestdeutschland, geboren.

Lebt und arbeitet seit 2007 in Wien,

seit 2011 als

freischaffende

Künstlerin.

 

English Version:

 

Biography

 

Ramona Schnekenburger was born 1980 in Schwenningen, southwestern Germany.

After Freiburg and Berlin (Germany) she  lives and works in Vienna (Austria) since 2007.

About the Art

The works of Ramona Schnekenburger are showing images of people and animals in front of a white backround. The animals are mostly kind of humourous character studies with a human expression. Towards them you find the sensitive images of people.

As models the artist uses fotographs, which she finds on fleemarkets or antiquarian shops. Sometimes she also uses selve taken ones or takes parts of pictures from the internet.

After a long lasting choosing process she releases the figures from there original context and puts them in front of the white of the canvas or paper.

That's how she leads the attention onto the intense-mysterious expression of her peculiar and somehow lost in reverie creatures.

 

Schnekenburger works with a special technique where she mixes oil painting and pencil drawing. The realization often takes months. A dense net of structures grows an creates the impression of movement, which is supported by the many patterns in the clothes or fur or even the skin of the protagonists.

At close range the figures begin to dissappear and a abtract landscape is taking over their place.

 

The artist is not aiming for an exact physiognomic image of certain people, she searches for expressions in her models which can be more like a personification of general psychological processes.

Beside single portrait the are groups of people shown, by reference to them she seems to analyse interhuman relationships. Subtle and haunting at the same time she visualises and uncoveres power relationships and dependencies. The missing of the backrounds you could understand as a synonym of the isolation of the individuum.

As a last consequence the focus of the artist is not the topic of the picture or the picture itself it ist the viewer who cconnects with the seen. The painting or drawing therefore is meant like a mirror.

 

 

 

Text from Alexandra Kontriner

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© Julia Haimburger